Das fLotteTeam startet runderneuert in die beginnende Radsaison und freut sich über drei neue Kolleg:innen und ihre Impulse für eine nachhaltige Stadt:
Rike: „Ich wünsche mir eine Stadt, in der sich nachhaltige Mobilität selbstverständlich anfühlt – mit viel Platz für gemeinschaftlich genutzte Lastenräder und weniger Abhängigkeit vom eigenen Auto.“
Rike stemmt gemeinsam mit Jonas die Radkoordination für die fLotte und unterstützt damit auch die Strukturen, die es Freiwilligen leicht machen, sich in Radreparatur und -Wartung einzubringen, damit möglichst viele Lastenräder gleichzeitig einsatzbereit bleiben.
Lotte: „Meine Vision für dieses Jahr ist, dass die fLotte weiter wächst und die Berliner*innen nicht nur mobiler und unabhängiger macht, sondern auch zeigt, was wir in unserer Stadt ganz praktisch aber vielleicht auch ein bisschen utopisch gemeinsam bewegen können.“
Lotte ist die Freiwilligenkoordinatorin und fühlt sich nicht nur wegen ihres Namens schon sehr zuhause bei der fLotte. „Ich wünsche mir für das Projekt viele neue Freiwillige und möchte langfristig alle Aktiven bei der fLotte auch untereinander noch besser vernetzen.“
Karl ist seit März in der Buchhaltung tätig, ein „Aktivrentner“ mit viel Erfahrung in dem Bereich. Er ist mit Zahlen befreundet und bringt dies in seine Arbeit mit ein. Die Zahlen verraten ihm, wo es langgeht, und für 2026 sieht es seiner Meinung nach gut aus!
„Wenn es mit dem Radwegebau in Berlin genau so gut vorwärts ginge, wäre eine nachhaltige Mobilität in der Stadt nicht in so weiter Ferne.“
Genau wie die fLotte setzt sich auch der Verkehrsentscheid Berlin autofrei für ein lebenswertes Berlin mit weniger Blech und mehr Platz für Menschen ein. Bis 8. Mai läuft die Unterschriftensammlung, die Voraussetzung dafür ist, dass am 20.9.26 nicht nur über das Berliner Abgeordnetenhaus, sondern auch über eine ambitionierte Verkehrs- und Klimapolitik abgestimmt werden kann.
Eure Unterschrift ist gefragt! Unterschriftenlisten und weitere Infos bekommt ihr über verkehrsentscheid.de.
Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben wir am letzten Februar-Wochenende unsere Buchungssoftware CommonsBooking auf eine aktuelle Version umgestellt.
Was bedeutet das für euch? Das Design beim Rad-Buchungskalender und beim Karten-Filtern hat sich etwas verändert – die Funktionsweise nicht. Sowohl das Laden von Karten als auch Buchungsvorgänge dauern etwas länger als bisher. Ursache ist das kompliziertere Datenmodell, das uns künftig mehr Flexiblität bei Buchungen ermöglicht – das werden wir nach und nach erkunden und nutzen. Wir freuen uns über konstruktive Kritik und Anregungen!
Die Berliner Standort-Karte mit Verfügbarkeit sowie etliche Statistiken haben wir aus Performancegründen vorübergehend abgeschaltet. Wir arbeiten weiter daran, das System zu verbessern:
Der Umfrage-Link bei allen am 1.3. versendeten Nachnutzungsmails funktioniert nicht – ist bei allen späteren Mails nun korrekt.
Es gingen manchmal keine oder unnötige Benachrichtigungen an Standorte raus – das ist bereits korrigiert.
Das Problem mit den doppelten grünen Mailheadern ist inzwischen ebenfalls behoben.
Nachdem es am 2.3. zu sehr langen Antwortzeiten beim Buchen gekommen ist, haben wir noch spätabends das Caching deaktiviert. Dadurch laden nun alle Karten langsamer – aber das ist das kleinere Übel. Dank unserer beiden IT-Experten laden sie seit Ostern inzwischen wieder deutlich schneller.
Das Jahr 2025 war für die fLotte Berlin geprägt von großen Herausforderungen und personellen Veränderungen. Das hauptamtliche Team hat diese gemeinsam mit dem Vorstand engagiert und umsichtig gemeistert.
Im Februar durften wir eine neue Geschäftsführung begrüßen: Lutz Heiden, zuvor ehrenamtlich als fLotte Radsanitäter aktiv, ist ins Team gekommen. Im Zuge dieser Veränderung haben wir unsere internen Strukturen weiterentwickelt und uns von der bisherigen Aufteilung in Gebietskoordinator:innen gelöst. Stattdessen arbeiten wir nun in klar definierten Fachbereichen: Technischer Dienst, Rad-Koordination, Ehrenamts-Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und fLotte SoziaL. Diese Neuaufstellung ermöglicht es uns, noch produktiver, kreativer und service-orientierter für euch da zu sein.
Denn die fLotte ist 2025 sowohl quantitativ als auch qualitativ weiter gewachsen: zum Ende des Jahres waren insgesamt 298 Lastenräder und Pedicabs im Einsatz, davon 59 in Brandenburg. Neue Standorte konnten wir u.a. in Köpenick, Mitte, Spandau und Zehlendorf eröffnen. Ein Meilenstein war zudem die erste Rikscha in unserem Partner-Projekt fLotte Brandenburg: RikschaPerle rollt seit Anfang letzten Jahres in Perleberg.
Unsere regelmäßigen Technik-Workshops waren wie immer ein lehrreicher Spaß für alle Beteiligten.
Auch die fLotte SoziaL hat im vergangenen Jahr kräftig Fahrt aufgenommen: 4 neue Rikschas kamen hinzu, außerdem wurde eine eigene fLotte SoziaLKarte mit allen Pedicabs veröffentlicht.
Immer wieder schenkt uns dieses Projekt bewegende Momente und berührende Rückmeldungen unserer Nutzer:innen, die uns in unserem Engagement bestärken. Eine Nutzerin brachte es so auf den Punkt: „Eure Rikscha ist für uns weit mehr als ein Gefährt. Sie ist gelebte Inklusion, ein Stück Würde, Freiheit und Glück.“
Inzwischen haben rund 300 Menschen bei einem unserer regelmäßigen Fahrschultermine einen fLotte SoziaLFührerschein erworben und ermöglichen damit anderen mehr Mobilität und Teilhabe am öffentlichen Leben. Ihr seid unsere Held:innen – danke für euren Einsatz!
Auch der Berliner Sommer wurde gefeiert: An 5 fLotte kommunal Standorten in Reinickendorf konnten neue Picknick-Körbe eingeweiht werden. Wie jedes Jahr fand zudem unser Sommerfest für die Ehrenamtlichen auf dem Tempelhofer Feld statt – mit vielen Gesprächen, Spielen, Lastenrad- sowie Rikschafahrten und vor allem großer Dankbarkeit. Rund 600 ehrenamtlich engagierte Menschen tragen die fLotte – ob im Radverleih, bei Patenschaften, Reparatur- und Näharbeiten, im IT-Bereich oder auf Veranstaltungen. Wir sind stolz auf euch!
Über das gesamte Jahr hinweg war die fLotte auf zahlreichen kleinen und großen Berliner Veranstaltungen präsent – bei Demonstrationen, im Austausch zur Verkehrswende, beim gemeinsamen Schrauben oder bei Lastenrad- und Rikschafahrten.
Besonders farbenfroh zeigte sich 2025 der Karneval der Kulturen: 75 geschmückte fLotte Lastenräder und Rikschas machten den Umzug und das Straßenfest noch nachhaltiger. Es freut uns sehr, dass dabei jedes Jahr mehr motorisierte Fahrzeuge durch fossilfreie Lastenräder ersetzt werden und unser Netzwerk nachhaltiger Initiativen weiter wächst.
Gemeinsam wollen und können wir unsere Stadt lebenswerter gestalten. Gerade in unsicheren Zeiten war uns dieser Zusammenhalt besonders wichtig. Deshalb war die fLotte gemeinsam mit vielen Partnerinitiativen und zahlreichen Lastenrädern bei den #Unkürzbar-Demonstrationen vertreten – mit klaren Statements und viel Solidarität.
Auch Abschiede gehörten 2025 dazu: Unsere Alnatura-Standorte mussten ihr Engagement aus Kapazitätsgründen beenden, haben der fLotte aber dabei ihre Räder überlassen. Mit Respekt und Dankbarkeit blicken wir auf die gemeinsame Zeit zurück. Ehrenamtliches Engagement darf Grenzen haben und lebt von Gegenseitigkeit sowie einer guten Balance zwischen Ehren- und Hauptamt. Und wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere: Für die „heimatlosen“ Alnatura-Räder konnten wir bereits neue engagierte Standorte gewinnen – dafür sind wir sehr dankbar.
Das Jahresende brachte trotz Unsicherheiten mit Blick auf die Finanzierung 2026 viele ermutigende Rückmeldungen von Partner:innen und Nutzer:innen, großzügige Spenden sowie ein stimmungsvolles „fLott sei Dank“- Fest in der Vorweihnachtszeit mit unseren Ehrenamtlichen.
Wir gehen mit Hoffnung, Energie und Zuversicht in das neue Jahr – mit dem Ziel, die fLotte finanziell, ehrenamtlich und hauptamtlich weiterhin auf sichere Beine zu stellen und Berlin mit Vielfalt, Engagement und Solidarität zu bereichern.
All das ist nur möglich mit eurer Unterstützung.
Auf ein gutes Zusammenkommen im neuen Jahr!
Wir freuen uns sehr, berichten zu können, dass die fLotte kommunal weiterhin im Berliner Haushalt 2026/27 berücksichtigt ist.
Auch wenn die Mittel etwas geringer ausfallen als bisher, bedeutet die Entscheidung für uns vor allem eines: erstmals seit Langem mehr Planungssicherheit. Das ermöglicht uns, den kostenfreien Lastenradverleih verlässlich weiterzuführen und gemeinsam mit unseren Partner:innen und dem ständig wachsenden Ehrenamts-Engagement in unserer Stadt zu gestalten. Für das neue Jahr wünschen wir uns allen, dass alternative Mobilität und Radverkehr in Berlin weiter gestärkt werden – als selbstverständlicher Teil einer lebenswerten, sozialen und klimafreundlichen Stadt, in der gemeinschaftliche Lösungen Raum bekommen und wachsen können.
Was gibt es Schöneres, als einem lieben Menschen gemeinsame Zeit zu schenken? Und wenn sich dieser Mensch nur noch eingeschränkt bewegen kann, gibt es mit der fLotte SoziaL die wunderbare Möglichkeit, eine Rikschafahrt zu verschenken: einfach, kostenfrei und mit Dir selbst als Fahrer:in!
Zu einer einmaligen Rikscha-Fahreinweisung anmelden und hier eine private Haftpflichtversicherung bestätigen.
Einen der acht Rikscha-Standorte in deiner Nähe aussuchen und das Rad reservieren.
Einen winterlichen Geschenk-Gutschein findest du hier zum Download– das alternative Motiv fürs ganze Jahr hier – einfach doppelseitig auf Karton und in Farbe ausdrucken – fertig!
Ob zu Weihnachten oder zu jeder weiteren sich bietenden Gelegenheit: fLotte Fahrten sind kostenfrei – aber zu allen Zeiten freuen wir uns über eure Spenden!
Die fLotte SoziaL wird gefördert von Aktion Mensch sowie den Bezirksämtern Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Mitte und Treptow-Köpenick.
Wir freuen uns sehr über die weitere Förderung der fLotte SoziaL durch die Aktion Mensch.
Für weitere zwei Jahre dürfen wir das Angebot an fLotten Pedicabs, den Fahrrädern für Menschen mit Mobilitätseinschränkung, weiter ausbauen. Wir sagen fLotten Dank dafür!
Viele weitere Dankeschöns gehen bei dieser Gelegenheit an alle unsere Partner:innen, Fördernde und Ehrenamtliche, die das Projekt in die Welt bringen und es im Alltag am Laufen halten!
Alljährlich unterstützt die fLotte mit Dutzenden von Lastenrädern den Karneval der Kulturen und macht den Umzug und das anschließende CleanUp nachhaltiger – siehe 2025, 2024, 2023.
Damit das auch künftig so bleibt, dürfen der fLotte die Mittel nicht gekürzt werden! Dazu zwei Statements:
1. Raksan, Leiterin der AG Nachhaltigkeit des Karneval der Kulturen:
Wer außerdem noch aktiv Lust hat, sich zu beteiligen: in Kooperation mit Radeln ohne Altern RoA Berlin e.V. suchen wir auch für diesen Standort Menschen, die Lust haben ehrenamtlich Rikscha-Touren anzubieten. Meldet euch einfach unter sozial@flotte-berlin.de.
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